Agia Lagana: Autoput, ferienwohnungen, ferienhäuser, fewo, ferienhaus, ferienwohnung - Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Fewo, Ferienhaus, Ferienwohnung in Griechenland/Peloponnes

Lagana Beach: Ferienwohnungen, 90m bis Sandstrand
Griechenland Peloponnes Tholo: zwischen Zacharo und Kiparessia , 30km von Olympia
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Der Autoput - die Balkanroute

Einleitung
1)
   Fahrtberichte über den Autoput
        01.09.2004 von Toni aus Wien
        01.07.2004 von Herrn Petraki
        30.07.2004 von Robert aus Österreich
        06.06.2004 von Stefan Mosch
        04.12.2003 von Herrn Petraki
        04.09.2003 von Klaus Seibert
        2002/ 2003 von Hans Schörg

2.)
   Publikationen:
        Ein Interview des ADAC´s vom 10.06.2003
        Balkantransit - Zusammenfassung und Tipps
3.)
   Resümee mit Kostenvergleich
4.)   Routenplanung zum Autoput
5.)
   Infos vom ÖAMTC  (Österreichischer ADAC)
6.)
   Hotels am Autoput

 

   

 

 

2.)  Publikationen:

 Ein Interview des ADACs von "In-Greece.de" , 10.06.2003

Fragen und Antworten zum Landweg nach Griechenland
Der ADAC hat Testfahrten in 2003 nach Griechenland über den Autoput gemacht.
Hier das Interviev der InternetGemeinschaft In-Greece.De mit dem ADAC 10.06.03
http://www.in-greece.de/infos/kategorie.php4?reg_id=&kat_id=31&sub_id=0&art_id=4194

 Der ADAC hat uns einige Fragen zum Landweg beantwortet.

Wie ist der allgemeine Zustand der Strecke bzw. Teilstrecken?
Die gesamte Strecke ist weitgehend in gutem Zustand. Der Abschnitt zwischen Zupania und der Grenze zu Serbien ist noch nicht als Autobahn ausgebaut. Die Strecke von Belgrad nach SO weist tiefe Spurrinnen auf, vorsichtiges Fahren ist sehr angeraten, besonders bei Regen.

Wie grossmaschig ist das Tankstellennetz?
Das Tankstellennetz ist auf der gesamten Strecke ausreichend. Die Qualität hat unseren Bedürfnissen überall ausgereicht.

Wie lange sind die normalen Wartezeiten an Maut- bzw. Grenzstellen?
Wartezeiten an Maut und Grenzstationen waren unerheblich, wenn alle Papiere in Ordnung sind (Grüne Karte für YU gültig, unbedingt prüfen). Es kommt wohl bei den Grenzen auf den Fahrzeugandrang an, ob es zu Stauungen kommt. Für Serbien ist kein Visum mehr notwendig, seit 31.5.2003!

Ist an den Grenzen mit Schwierigkeiten zu rechnen (Schikane)?
An den Grenzen gab es auf unserer Fahrt keine Schikanen, wenn der Andrang größer ist, kann es sicher zu Verschleppungen der Abfertigung kommen. An der Grenze zu Makedonien muß ein Desinfektionsbad durchfahren werden, vor zwei Jahren wurden dafür 5 DM genommen, desgleichen in Bulgarien.

Wie lange dauert ungefähr die Fahrt bis zur griechischen Grenze?
In zwei Tagen kann der Autoput von Ljubljana über Belgrad nach Evzoni befahren werden. Übernachten evtl. nach Belgrad, wo es einige Motels gibt. In Kroatien gibt es am Autoput nach Zagreb keine Übernachtungsmöglichkeit.

Die Strecke von Skopje bis zum Grenzübergang Griechenland (Evsoni) war vor Jahren noch sehr zäh. Ist sie inzwischen besser ausgebaut?
Nach unseren Erfahrungen aus dem Jahr 2001 war die Fahrt durch Makedonien sehr gut, die Straße war kaum frequentiert, gut asphaltiert, aber nur einspurig mit Gegenverkehr.

 ADAC, 29.06.2003

  

(nach oben)

 

 

Balkantransit - Zusammenfassung und Tipps

Autoanreise über den Landweg nach Griechenland
 Folgende Auszüge wurden aus einem Bericht der Internetzeitschrift „IN-GREECE.De“ entnommen:
http://www.in-greece.de/infos/kategorie.php4?reg_id=&kat_id=31&sub_id=0&art_id=4121&groesse=g

Balkantransit - Zusammenfassung und Tipps

ADAC hat Ferienroute nach Südosteuropa getestet: Autoput gut, Fähre besser.
Für alle Urlauber, die ihr Ferienziel in Südosteuropa mit dem Auto ansteuern, führt die bequemste Route laut ADAC via Autofähre ab Italien. Der Automobil-Club hat kurz vor der Sommer-Reisesaison (2003) aber auch die Strecke über den Balkan, den "Autoput" im ehemaligen Jugoslawien, genau getestet und Tipps für Urlauber zusammengestellt:

Einreise
Seit 31. Mai (2003) können deutsche und griechische Staatsbürger mit dem Reisepass ohne Visum nach Serbien und Montenegro einreisen und das Land im Transit durchfahren. Türkische Staatsbürger erhalten ein Transitvisum bei der Einreise. Für Slowenien, Kroatien, Rumänien, Ungarn sowie Bosnien und Herzegowina genügt der Personalausweis.

Fahrzeug
Beim Transit durch Serbien sicherstellen, dass "YU" in der Grünen Versicherungskarte nicht durchgestrichen ist. Ansonsten muss noch eine Versicherung gekauft werden (Mindestdauer 4 Wochen: 77 €).

Verkehrsbestimmungen

In Slowenien und Ungarn gilt tagsüber die Lichtpflicht. In Slowenien und Ungarn wird deutlich auf wichtige Verkehrsbestimmungen hingewiesen, z.B. Tempolimits, Anschnallpflicht, Telefonierverbot am Steuer. Die stärkste Polizeipräsenz und Kontrollen gibt es in Serbien und Bulgarien. Tempolimits werden kontrolliert, auch wenn sie unbegründet erscheinen (HR) oder nicht ersichtlich sind (Stadtgrenze Sofia).

Straßenzustand und Wegweisung
… In Serbien gibt es durch den Schwerlastverkehr tiefe Spurrinnen auf der Transitstrecke südlich von Belgrad.

Gebühren
Maut kann überall in Euro bezahlt werden, auch in Serbien. Daher kleine Scheine und Münzen mitnehmen. …

Ausschilderung
… beim Verlassen Belgrads Richtung Nis gab es Probleme. Wer die Haupttransitstrecken verlässt, braucht detaillierte Karten …

Zwischenübernachtungen
Es besteht am Autoput eine "Lücke" zwischen Zagreb und der serbischen Grenze. In Serbien selbst gibt es viele Möglichkeiten an der Transitstrecke. Ausreichend sind die Angebote in Rumänien, das Schlusslicht bildet wieder Bulgarien. Es ist nicht ratsam, zum Übernachten in die Großstädte zu fahren!

Zahlungsmittel
Der Euro wird überall akzeptiert, auch in Bosnien und bei Versicherung und Maut in Serbien. Übrig gebliebene Dinar und Lei sind schwierig umzutauschen. Daher sollten restliche Devisen "vertankt" werden. Der Einsatz der VISAcard ist in Serbien, Bulgarien und Rumänien an Geldautomaten, in Hotels und an Tankstellen nur selten möglich. Hier braucht man einen Bargeldvorrat, der auch aus Euro bestehen kann.

Sicherheit
Man sollte sich an der Hotel- oder Motelrezeption informieren, ob eigenes Bewachungspersonal für Parkplätze zur Verfügung steht. Beim Motel Ruma, im City Hotel Sofia, beim Hotel Timisoara, beim Hotel Klastrom in Györ gibt es dafür eigenes Personal.

Kraftstoff
Die Versorgungslage ist unproblematisch. Versorgungsengpässe in Serbien gehören offenbar der Vergangenheit an. Reisende durch Serbien, Bulgarien und Rumänien sollten sich jedoch nicht darauf verlassen, an Tankstellen mit VISA zahlen zu können.

Preisniveau
In der Regel entsprechen die Preise den gebotenen Leistungen. In Slowenien, Kroatien und Ungarn haben sich die Preise für Verpflegung und Unterkunft, aber auch die Qualität, westeuropäischem Niveau angenähert.

Fazit:
Wer … auf dem Landweg einreisen will, sollte den Weg auf dem früheren Autoput via Slowenien, Kroatien und Serbien wählen

 

(nach oben)

 

 

3.)  Resümee mit Kostenvergleich:

Hier ein Kostenvergleich für eine Familie mit 2 Kindern und einem VW-Passat:

Als Fahrzeug wurde ein WV Passat Diesel angenommen, Verbrauch 7l /100km.  Wir bezahlen 0,70 Euro im Länderdurchschnitt für 1 Liter Kraftstoff. Vergleich der Landverbindung mit der Fährverbindung nach Griechenland: Bezugsstrecke München – Patras.

Im Falle des Seeweges fahren wir von München nach Ancona und nehmen dort die Fähre nach Patras. Die Strecke München – Ancona beträgt 758km. Die Fahrzeit auf dem Schiff beiträgt 18Stunden+2Stunden Einschiffen, 1Stunde Ausschiffen. Meistens jedoch, da man zu früh ankommt, verliert man noch zusätzliche Wartezeit auf das Schiff. Insgesamt mindestens 21 Stunden.
Der Fährpreis variiert sehr stark mit der Saison. Zum Glück hat die Hauptsaison nur wenige Tage, bei Minoan z.B.:

     von Patras nach Ancona: 01/8 - 02/08,  08/08 - 31/08/2003   = 26Tage
     von Ancona nach Patras: 04/07 - 05/07, 11/07 - 12/07, 18/07 - 19/07,  25/07 - 09/08/2003  = 21Tage

Für die Fähre der Reederei „Minoan“ wurde der Hauptsaisonpreis 2004 für eine Vierbettkabine innen gewählt, Preis: 985€. Die Superfast kostet bei gleicher Leistung 1068€, bietet aber nichts mehr. Die Gesamtkosten hin und zurück betragen 1156,32€.

 Im Falle der Landverbindung, dem alten Autoput, fahren wir von München über Villach nach Lubljana, Zagreb, Belgrad, Nis, Skopje, Gevgelija, Patras.  Die Strecke beträgt 2016km. Es wurde davon ausgegangen, dass die Fahrt der Kinder zuliebe an 3 Tagen gemacht wurde und wir 2 Übernachtungen haben. Die Gesamtkosten hin und zurück betragen 603,90€.

Fazit:

1.) Die Fahrtkosten in der Hauptsaison sind über den Autoput sind erheblich geringer. Die Fahrzeit mit der Fähre beträgt 2 Tage, mit dem Auto ist es angenehm in 3 Tagen zu schaffen. Wer eilt, schafft es auch in zwei Tagen.

2.)Verzichtet man auf das Zimmer im Schiff, dann ist selbst in der Hauptsaison die Fähre  mit 810,12€ Gesamtkosten für die gesamte Reise hin und zurück eine interessante Alternative.

3.) In der Nebensaison kostet der Weg mit dem Schiff ohne Kabine 583,32€ Gesamtkosten hin und zurück.

4.) Fährt man hingegen den Autoput und übernachtet im Wagen so betragen hier die Gesamtkosten 403,90€.

Ich persönlich würde entweder über den Autoput fahren und im Wagen schlafen oder  im Winter die Fähre ohne Kabine nehmen.
Aber das hängt von vielen Faktoren, wie Gesundheit, Geldbeutel, Zeit etc. ab.
 

Beschreibung:

Autoput
 Euro

Autoput
ohne Hotel

Hauptsaison
  mit Kabine

Hauptsaison ohne Kabine

Nebensaison
mit  Kabine

Nebensaison
ohne  Kabine

Tagesvignette Österreich

15,20

15,20

15,20

15,20

15,20

15,20

Autobahngebühr Italien

0

0

50,00

50,00

50,00

50,00

Autobahngebühr Jugoslwien /Griechenland

106,40

106,40

0

0

0

0

4 Übernachtungen in Jugoslvien /Greece: in  4 Bettzimmer

200,00

0

0

0

0

0

Fähre Ancona–Patras–Ancona:
4 Bett Innen incl. PKW

0

0

985,00

639,00

729,00

412,00

Benzinkosten bis Patras

4032km  282,30

282,30

1516km   106,12

106,12

106,12

106,12

Gesamtkosten

603,90

403,90

1156,32

810,32

900,32

583,32

Wie ich vom ADAC und von Bekannten, welche den Autoput gefahren sind, erfahren habe, wird die gesamte Strecke jeden Tag verbessert. Die Staaten Slovenien, Kroatien, Serbien und Mazedonien bemühen sich vom Durchgangsverkehr touristisch und wirtschaftlich zu profitieren und die Bedeutung des Autoputs als Verbindungsachse zwischen Westeuropa und Griechenland, Türkei und den fernen Osten wieder herzustellen. Wie es scheint, wird Ihnen das gelingen. Erstaunlicher Weise zeigen sie keine Feindseeligkeit gegenüber Deutschen, was man ja eigentlich befürchten könnte. Der Straßenzustand ist mittlerweile besser wie 1990 und der ADAC gibt für die Strecke Villach – Thessaloniki eine Fahrzeit von 15,40 Stunden an. Das ist immerhin schneller als die Superfast von Ancona nach Patras benötigt. Also keine Angst vor dem Autoput - zudem die Türken, die in Deutschland arbeiten - benutzen ihn schon längst wieder zu zehntausenden.

 

(nach oben)